Über mich

Eigentlich beschäftige ich mich mein ganzes Berufsleben mit Keramik. Anfangs als Industriekeramiker unter Gartenzwergen, dann als „Konsumgüterproduzent“ in einer Ziegelei, später dann als Töpferlehrling und Geselle in einer Erfurter Werkstatt. Lediglich um die Jahrtausendwende gab es einen drei jährigen Ausflug in die Computerwelt. Ich musste das Geld für Ofen und Töpferscheibe verdienen…

Selbstständig bin ich seit 2002 und zwei Jahre später begann mein Marktleben auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen von Rügen bis an den Hochrhein.

Keramisch bin ich ganz und gar flexibel. Die Produktpalette ist kunterbunt. Ob modelliert, kombiniert oder auf der Töpferscheibe gedreht, bei mir gibt es nur individuelle Dinge. Stillstand kann man sich in der heutige Zeit nicht leisten. Klassische Geschirrtöpfer haben leider nach wie vor Absatzprobleme. Individuell wird immer mehr gefragt.
Da in meiner Branche viele Ideen abgeschaut werden, ist ein Großteil der Produkte eine Kombination aus gedrehter Keramik und anmodellierten Teilen. Diese Kombination, macht meine Produkte schwer zu kopieren.

Glasuren werden grundsätzlich selber entwickelt. Gebrannt wird meistens bei 1150°C im Elektroofen. Doch echte Töpfer müssen hin und wieder richtig mit Feuer brennen, so das verschiedenste Rakuöfen und Räuchertonnen vorhanden sind. Da bei mir Beruf und Hobby aufeinander treffen, darf man jedes Jahr viele neue Ideen erwarten!